Aktualisiert am:
  26.06.2010

 

Historie

Im Jahr 1977 überlegten die katholischen Jugendverbände in Coesfeld, ob es nicht möglich wäre, in Coesfeld eine Freizeit- und Bildungsstätte einzurichten. Mit der leerstehenden Bauernschaftsschule Sirksfeld fand man geeignete Räumlichkeiten. Der nächste Schritt war die Gründung des Trägervereins „Freizeit und Bildungsstätte der katholischen Jugend Coesfeld e.V.” im Jahre 1978.

Im Herbst 1979 wurde mit dem Ausbau von Haus I begonnen, das seit März 1980 in Betrieb ist. - Aufgrund der guten Nachfrage entschloss sich der Verein im Herbst 1983 für den Ausbau des Dachbodens als Haus II. Die Umbauarbeiten hierzu begannen im Frühjahr 1984.

Bereits im Sommer des gleichen Jahres wurde der Betrieb aufgenommen. - Durch eine Geländeerweiterung ergab sich 1990 - 1992 die Möglichkeit, mit einem Spiel- und Bolzplatz sowie einem Jugendzeltplatz das Konzept der Jugendfreizeiteinrichtung abzurunden. Der Ausbau sowie die Unterhaltung der Einrichtung erfolgt überwiegend durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. Da der Verein sich selbst finanzieren muß, hilft dieses Engagement, die Kosten zu senken.

Seit 1992 ist der Verein zudem Träger von Erholungsfreizeiten für Kinder und Jugendliche aus der Tschernobyl-Region. Jeden Sommer verbringen rund 45 Gäste aus dem weißrussischen Svensk vier Wochen in der „Sirksfelder Schule“. Darüber hinaus organisiert die „Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld“ zum Jahresende Hilfssendungen für das Partnerdorf Svensk, Begegnungsfreizeiten mit Erwachsenen aus Weißrussland in Coesfeld und Gasteltern- und Betreuerreisen nach Svensk. Weitere Informationen finden Sie unter www.tschernobyl-hilfe-coesfeld.de.

Seit der Gründung im Dezember 2005 zählt auch die Bücking´sche Jugendstiftung zum Netzwerk zur Völkerverständigung und Stärkung der Jugendarbeit in Coesfeld. Weitere Informationen finden Sie unter www.bueckingsche-jugendstiftung.de.

Am 10.08.2008 wurde das 30-jährige Jubiläum der “Sirksfelder Schule” gefeiert. Alles rund um diese Veranstaltung inkl. Bildergallerie und Radio-Interview finden Sie hier.